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Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe Monitoring

Das österreichische Nationalkomitee hat eine Monitoring Gruppe installiert, bei der je ein/e Monitoringverantwortliche/r für eine Welterbestätte zuständig ist. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe ist ein ausgeprägtes Networking Voraussetzung, das die Kontakte zu den unmittelbar Betroffenen (Eigentümern, Bauwerbern) ebenso pflegt, wie zu den zuständigen Organen der Bundes-, Landes- und Gemeindeverwaltung. Selbstverständlich gehört auch die Anhörung von Interessensgruppierungen und Bürgerinitiativen und das Einvernehmen mit dem die Agenden des Welterbes wahrnehmenden BMKOES, dem Bundesministerium für Kunst und Kultur, und der österreichischen UNESCO-Kommission zum Kontaktradius des präventiven Monitoring. Die Monitoringaktivitäten resultieren in der Regel in schriftlichen Expertisen, die – je nach Brisanz der Fälle – auch ICOMOS International und der UNESCO zur Kenntnis gebracht werden.

Die Arbeitsgruppe wird von Ulrike Herbig geleitet.


Arbeitsgruppe Emerging Professionals

Die Arbeitsgruppe „ICOMOS International Emerging Professionals“ (EPWG) wurde 2017 als Reaktion auf die Forderung des ICOMOS-Jahresberichts 2016 zur Erweiterung der Emerging-Professional-Mitgliederbasis gegründet. Auf der 19. ICOMOS-Generalversammlung in Delhi, Indien, wurden neun Resolutionen verabschiedet, die die Rolle und den Tätigkeitsbereich der EPWG darstellten (siehe hier). Von der EPWG werden internationale Telefonkonferenzen organisiert, um sich über den Fortschritt laufender Initiativen auszutauschen und Nachwuchs-DenkmalpflegerInnen mit an Board zu holen.

Die Arbeitsgruppe wird von Doris Grandits geleitet.


Arbeitsgruppe Photovoltaik im Welterbe

Photovoltaik-Anlagen zur Umwandlung solarer Energie in elektrische Energie werden als geeignet erachtet, einen positiven Beitrag zu den national und international verankerten Nachhaltigkeitszielen 2030 resp. 2050 als auch den Klimazielen zu ermöglichen. Der Einsatz von Photovoltaik-Anlagen in UNESCO-Welterbestätten steht im Spannungsfeld der Erhaltung des außergewöhnlich universellen Wertes der jeweiligen Stätte und der Gestaltung mittels neuartiger, zuvor nicht eingesetzter baulicher Elemente zur Energiegewinnung. Der außergewöhnliche Wert der jeweiligen Stätte darf gemäß der Welterbekonvention weder geschmälert noch zerstört werden. Deshalb hat sich im Frühjahr 2022 die Arbeitsgruppe „Photovoltaik im Welterbe“, bestehend aus elf Mitgliedern, formiert und Empfehlungen für die Errichtung von PV-Anlagen im Welterbe erarbeitet.

Die Arbeitsgruppe wird von Günter Dinhobl geleitet.


Arbeitsgruppe Recht und Kulturelles Erbe

Der Auftrag der Arbeitsgruppe besteht darin, den Schutz und die Pflege des nationalen Kulturerbe nach den internationalen Empfehlungen und Richtlinien der UNESCO Welterbekonvention endlich in die österreichischen Rechtsmaterien (Bundesdenkmalschutzgesetz, Raumordnungen und Bauordnungen) einzubetten.

Die Arbeitsgruppe wird von Manfred Matzka geleitet.


Arbeitsgruppe Best Practice Award

Seit der offiziellen Gründung der Arbeitsgruppe ICOMOS Austria Best Practice Award arbeitet das 6-köpfige Kernteam mit Unterstützung von weiteren Mitglieder intensiv am Konzept des Preises. Der erste Meilenstein – eine Kurzbeschreibung über die Kriterien zur Auswahl der Projekte – wurde erstellt und an potenzielle Kooperationspartner übermittelt: darunter die Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten und die Österreichische Gesellschaft für Architektur. Die Kurzbeschreibung kann hier heruntergeladen werden.

Die Arbeitsgruppe wird von Claudiu Silvestru geleitet.


Arbeitsgruppe Icommunication

Die Arbeitsgruppe Icommunication ist für die Kommunikation nach innen und außen von ICOMOS Austria zuständig. Dazu zählen die internen Kommunikationsstrukturen, die Mitgliederverwaltung, -vernetzung und -akquise, das Onboarding neuer Mitglieder, die Organisation der Generalversammlung und der Vortragsreihe sowie der mediale Außenauftritt und die Öffentlichkeitsarbeit von ICOMOS Austria.

Die AG Icommunication wird von Sabine Claudia Tanner geleitet.